Meisterschaftsspiel mit HG Obergoldbach 2009

 

Aufstieg in die 2. Liga

 

Wie alles begann:

 

Webmasterin Veronika (ich) begleite die Langnau-Berge Hornusser zum letzten Meisterschaftsspiel dieser Saison. Die Chancen stehen sehr gut, dass die Bergler in die 2. Liga aufsteigen werden, - insofern sie dieses letzte Spiel gewinnen.

Wir machenten uns also auf den Weg Richtung Obergoldbach. Die Mannen sind leicht aufgeregt, die Nerven sind angespannt.

Bei unserer Ankunft beim Ries der HG Obergoldbach, um genau 11.40 Uhr sehen wir schon von weitem, dass da etwas nicht stimmen kann. Außer einem Fahrzeug mit einem Hornusser mit Familie von uns ist weit und breit niemand zu sehen. Das Hüttli ist abgeschlossen, kein einziger Hornusser der Obergoldbacher ist zu sehen.

So na dis na, trudeln alle unsere Mannen der Mannschaft HG Langnau-Berge ein und das grosse Warten beginnt. Es wird Diskutiert was da wohl schief gelaufen sein könnte und die Mobiltelefone werden nun dringend gebraucht. Ach wie gut, dass es die gibt!

Es stellt sich heraus, dass die Obergoldbach Hornusser das Datum verwechselt haben.

 

Das grosse Warten

 

Blitzschnelle Telefonkette der Obergoldbacher Hornusser

 

Innerhalb einer knappen Stunde erschienen die Hornusser der HG Obergoldbach, …… und dies an einem Samstag. Klar haben sie sich entschuldigt, weil dieses Missverständnis passiert ist und unsere Mannen warten mussten. Diese schnelle Bereitschaft, zuhause alles stehen und liegen zu lassen ist aussergewöhnlich, ich weiß nicht ob wir dies mit unseren Mannen zustande gebracht hätten.

 

Gemeinsames Bocksetzen – Hilfe in der Wirtschaft

 

Der Bock musste auch noch gesetzt werden, dies haben die Obergoldbacher gemeinsam mit unseren Mannen gemacht. Ach ja, und die Wirtschaft musste auch noch „in Schwung“ gebracht werden, spontan halfen zwei Hornusserfrauen von unserem Verein und bewirteten alle Anwesenden. All dies passierte ruhig und friedlich. Es wurde geplaudert, gelacht und alle haben einander geholfen. Irgendwie ist es einem Obergoldbacher Hornusser gelungen genügend Brot, Grillzeugs, Salate usw. zu organisieren. Alles Sachen die eigentlich für den Sonntag geplant gewesen wären.

 

Gemeinsam Bock setzen

 

Das Meisterschaftsspiel beginnt

 

Mit nur einer Stunde Verspätung konnte das Hornussen beginnen. Und wie es begann,……..es war wirklich erstaunlich mit welcher Konzentration auf beiden Seiten gehornusset wurde. Die Bergler konnten ihr Ries sauber halten und Punktemässig lagen sie vor den Obergoldbachern.

 

Kluge Köpfe schützen sich!

 

Wie wichtig es sein kann, dass ein Schutzhelm getragen wird ist ersichtlich aus folgendem Vorkommnis.

Marcel wirft seine Schindel in die Luft um einen heranfliegenden Nouss abzutun. Etwas Abseits hinter ihm steht Reto und passt auch auf. Der Nouss prallt auf Marcels Schindel, wird auf die Seite gelenkt und knallt voller Wucht Reto mitten auf die Stirne. Dank dem, dass Reto einen Helm getragen hat ist ihm nichts passiert. Er hat sich nur etwas erschrocken. Hätte er keinen Helm getragen, so wäre er mit Sicherheit im Spital Sumiswald gelandet, mit einer schlimmen Verletzung.

 

Helm tragen = Sicherheit

 

Meisterschaft gewonnen – Aufstieg geschafft

 

Die Bergler haben das Meisterschaftsspiel gegen Obergoldbach und die gesamte Meisterschaft 2009 in ihrer Liga gewonnen. Sie steigen nun in die 2. Liga auf und werden im 2010 mit 18 Mannen die MS bestreiten. Ihr Ziel ist es dort „oben“ bestehen zu können und nicht wieder in die 3. Liga abzusteigen.

 

Das Fest – Jubel – Trubel – Heiterkeit

 

Strahlende Schiedsrichterinnen

Freude - Gratulationen

 

Die Bergler jubelten und umarmten sich gegenseitig und alle freuten sich riesig. Die Obergoldbacher erwiesen sich schlussendlich als perfekte Gastgeber, bewirteten nach dem Hornussen die Gäste und staunten vielleicht über die Ausgelassenheit der Hornusserkollegen von Langnau-Berge. Also, das muss man ja wirklich gesehen haben wozu die Bergler imstande sind. Zuerst zeigten sie wie man es am besten anstellt ohne einen allzu „sturmen Grind“ zu bekommen, von einem Hügel hinunter möglichst viele Purzelbäume zu machen. Das hat die Lachmuskeln der Zuschauer arg strapaziert, manch einer oder eine musste zwischendurch nach Luft schnappen.

Und dann ist da noch einer oder eine auf die Idee gekommen, dass man den Präsidenten und den Vize zur Feier des Tages noch 2. Liga tauglich „Taufen“ müsse. Das war ein Gaudi……………..hi hi hi – ha ha ha.

 

Einer kommt immer zu spät

Jubel – Trubel - Heiterkeit

 

Alles in allem ein aufregender, lustiger und sehr erfolgreicher Tag!

 

Link zu den Videos klick rein, habe Spass und amüsiere dich über die Taufe des Präsidenten und des Vice-Präsidenten.

 

 

26. Juli 2009 - by Veronika Schneider